Mieterstrom in Aachen (NRW): 6-Parteienhaus mit Wärmepumpe und Speicher

- Modell
- Mieterstrom (physischer Summenzähler)
- Ort
- Aachen (Nordrhein-Westfalen)
- Einheiten
- 6 Wohnungen (plus Allgemeinstrom, Wärmepumpe, Garage)
- PV-Anlageleistung
- 20,25 kWp
- Speicher
- 19,32 kWh
- Messtechnik
- Wandlermessung, Smart Meter, Unterzähler, Gateway
- Inbetriebnahme
- Dezember 2025
In der Hüttenstraße in Aachen versorgt seit Dezember 2025 eine PV-Anlage mit 20,25 kWp und 19,32 kWh Speicher ein Mehrfamilienhaus mit Solarstrom: sechs Wohnungen, Allgemeinstrom, Garage und die Wärmepumpe. Umgesetzt ist der Mieterstrom in Aachen mit physischem Summenzähler und Wandlermessung.
Warum wurde das Projekt gestartet?
Mit der Wärmepumpe liegt der Strombedarf des Hauses bei rund 29.400 kWh im Jahr, fast doppelt so viel, wie die PV-Anlage erzeugt. Der Eigentümer wollte den Solarstrom deshalb direkt im Haus nutzen, für die Heizung und für seine Mieter.
Wer war beteiligt?
Die PV-Anlage hat der Aachener Fachbetrieb Wildenberg installiert, den Wandlerschrank und die Zähler Elektrotechnik Pfeifer. Dach für Dach hat Mieterstrom- und Messkonzept entwickelt, mit dem Netzbetreiber Regionetz abgestimmt, die Messtechnik geliefert und übernimmt die Abrechnung.
Wie funktioniert der Mieterstrom in Aachen?
Die verteilten Zählerplätze wurden durch einen neuen Wandlerschrank mit Hauptzähler ersetzt. Wohnungen, Allgemeinstrom und Garage haben 3-Punkt-Zähler, die Wärmepumpe einen Steckzähler (eHZ). Alle senden ihre Werte per Funk an ein Gateway und von dort ins Online-Portal. Abgerechnet wird über einen einheitlichen Mischpreis.
Wie profitieren die Bewohner heute?
Die Mieter zahlen rund ein Viertel weniger als im örtlichen Grundversorgungstarif und müssen nichts investieren. Die Zähler werden automatisch ausgelesen. Der Eigentümer setzt inzwischen zwei weitere Häuser in Aachen mit Dach für Dach um.



