3-Parteienhaus mit Mieterstrom: So geht's in Rösrath (NRW)

- Modell
- Mieterstrom
- Ort
- Rösrath
- Wohnungen
- 3
- PV-Anlageleistung
- 11,83 kWp
- Speicher
- 15 kWh
- Messtechnik
- Virtueller Summenzähler mit wMSB Countrol
- Inbetriebnahme
- September 2025
Dreifamilienhaus mit PV, Speicher und Durchlauferhitzern – ein kleines Mieterstromprojekt mit großer Wirkung
In Rösrath bei Köln in Nordrhein-Westfalen zeigt Eigentümer Herr Kremring, dass sich Mieterstrom schon ab sehr wenigen Wohneinheiten lohnt. Sein Dreifamilienhaus mit drei Mietparteien wurde 2025 vollständig auf Mieterstrom umgestellt – inklusive PV-Anlage, Stromspeicher und Warmwasserbereitung über Strom.
Das Besondere: Trotz der geringen Anzahl an Wohneinheiten funktioniert das Projekt wirtschaftlich, reibungslos und zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
„Wir wollten unabhängig sein – und den Mietern etwas Gutes tun.“
Für Herrn Kremring war die Entscheidung für Mieterstrom eine Mischung aus strategischer Weitsicht und Überzeugung:
„Unsere Motivation war, möglichst unabhängig zu sein, aber auch gleichzeitig etwas Gutes für die Mieter und für uns selbst zu tun.“ Herr Kremring, Vermieter & Eigentümer
Gerade in Zeiten schwankender Strompreise und zunehmender regulatorischer Anforderungen bietet das Modell eine verlässliche und nachhaltige Lösung – auch und gerade für kleinere Gebäude.
Günstiger Strom für alle – ohne Aufwand für die Mieter
Alle drei Wohneinheiten nehmen am Mieterstrommodell teil. Der Strompreis liegt deutlich günstiger als die Grundversorgung – und dabei 100 % sauberer Strom vom eigenen Dach.
Die Mieter mussten nicht überzeugt werden – sie waren sofort dabei. Und der Wechsel hat sich gelohnt: keine Bürokratie, keine langen Vertragslaufzeiten, aber spürbare Ersparnis und ein gutes Gefühl.
„Günstiger hätten die Mieter den Strom nirgends bekommen – von daher war das gar kein Problem.“ Herr Kremring, Vermieter & Eigentümer
Schon ab drei Wohneinheiten wirtschaftlich sinnvoll
Mit einer Anlagengröße von 11,83 kWp und einem 15 kWh-Speicher versorgt das Projekt drei Mietparteien direkt mit Solarstrom. Dazu kommt eine clevere Ergänzung: Warmwasser wird über elektrische Durchlauferhitzer bereitgestellt – was den Strombedarf pro Wohnung erhöht und den Eigenverbrauch steigert.
„Wenn man mehr Strom als nur den Haushaltsbedarf abdeckt, wird Mieterstrom wirklich interessant.“ Herr Kremring, Vermieter & Eigentümer
Trotz geringer Skalierung rechnet sich das Modell – durch die Kombination aus Direktverbrauch, Einspeisung und günstigen Konditionen für die Mieter.
Mehr als nur Strom: Wertsteigerung und Planungssicherheit
Für Herrn Kremring spielt nicht nur der Strom eine Rolle. Auch aus Immobiliensicht ist das Projekt ein Gewinn:
„Die PV-Anlage steigert den Wert der Immobilie – und das sieht auch bei der Bank gut aus, wenn man später nochmal beleihen will.“ Herr Kremring, Vermieter & Eigentümer
Durch das Mieterstromkonzept steigt die Attraktivität des Hauses – sowohl für Mieter als auch für potenzielle Investoren. Gleichzeitig profitiert der Eigentümer von langfristiger Planbarkeit durch direkte Stromvermarktung und stabilen Einnahmen.
Auch kleine Projekte lohnen sich – wenn man sie richtig plant
Roman Kremrings Fazit fällt eindeutig aus: Mieterstrom lohnt sich auch im kleinen Maßstab. Die Kombination aus PV, Speicher, Mieterintegration und durchdachtem Messkonzept ist der Schlüssel:
„Es ist eine sehr individuelle Geschichte. Aber wenn das Gebäude passt und man mehr Strombedarf abdeckt, dann lohnt sich das auf jeden Fall.“ Herr Kremring, Vermieter & Eigentümer
Fazit: Große Wirkung auf kleinem Raum
Das Projekt in Rösrath zeigt eindrucksvoll: Man braucht kein großes Mehrfamilienhaus, um Mieterstrom umzusetzen. Bereits mit drei Wohneinheiten lässt sich ein funktionierendes, wirtschaftliches und mieterfreundliches System aufbauen – vorausgesetzt, Planung und Umsetzung erfolgen professionell.



