Live
Modell: Mieterstrom
Ort: Ravensburg (Baden-Württemberg)
Anzahl der Wohnungen: 3
PV-Anlageleistung: 10,8 kWp
Speicher: 11 kWh
Messtechnik: Einzählermodell, mME + wMBus-Gateway
Inbetriebnahme: Juli 2025
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Modell: Mieterstrom
Ort: Ravensburg (Baden-Wüttenberg)
Anzahl der Wohnungen: 3
PV-Anlageleistung: 10,8 kWp
Speicher: 11 kWh
Messtechnik: Einzählermodell, mME + wMBus-Gateway
Inbetriebnahme: Juli 2025
In Ravensburg hat Vermieterin Frau Fugel ihr Dreiparteienhaus im Juli 2025 auf Mieterstrom umgestellt – mit einer 10,8 kWp-PV-Anlage, einem 11 kWh-Speicher und moderner Messtechnik mit physischem Summenzähler, 3-Punkt-Zählern und wMBus-Gateway.
Das Projekt zeigt, wie Vermieter:innen durch Engagement und technische Offenheit ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen können – und ihren Mieter:innen zugleich Zugang zu günstigem Solarstrom ermöglichen.
Schon seit zwei Jahren erzeugt Frau Fugel auf ihrem eigenen Wohnhaus Solarstrom – mit Speicher und Notstromversorgung. Doch je länger sie ihre Anlage betrieb, desto deutlicher wurde ihr: Der Überschuss, der zu niedrigen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist wird, bringt kaum noch Ertrag.
„Da wir den Solarstromüberschuss zu günstig ins Netz einspeisen, habe ich mich schnell für das Thema Mieterstrom interessiert. Warum sollte man den Überschuss nicht zu einem fairen Preis an die Nachbarshäuser weitergeben können?“ – Frau Fugel, Vermieterin
Für viele Vermieter:innen ist das heute ein entscheidender Punkt: Die Einspeisevergütung liegt aktuell deutlich unter den tatsächlichen Stromkosten. Das bedeutet: Wer Strom einspeist, verschenkt oft Wert – während Mieter:innen gleichzeitig hohe Energiepreise zahlen.
Mieterstrom bietet hier die logische Lösung: Der Strom bleibt im Haus, wird lokal verbraucht und schafft für beide Seiten Vorteile – für Vermieter:innen eine bessere Rendite, für Mieter:innen günstigeren Strom. Als sich an Frau Fugels Mietshaus ohnehin mehrere Sanierungsmaßnahmen abzeichneten, war die Gelegenheit da. Die Frage war nur: Wo anfangen – bei der alten Heizung oder beim Strom?
Am Mietshaus standen ohnehin Modernisierungen an – unter anderem die alte Ölheizung, deren Austausch längst überfällig war. Doch als Frau Fugel sich genauer mit den Planungsfristen und Gutachten befasste, wurde klar: Eine neue Heizungsanlage würde Monate dauern. Energieberatung, Förderanträge, Installation – ein halbes Jahr wäre schnell vorbei gewesen.
Die Photovoltaikanlage dagegen war schneller umsetzbar und sofort wirksam. Eine Investition, die sich nicht nur auf dem Papier rechnet, sondern auch sichtbar Veränderung bringt: Strom vom eigenen Dach, für die eigenen Mieter:innen.
„Mit der Heizung hätten wir mindestens ein halbes Jahr Vorlauf für Energieberatung und Planung gebraucht. Also haben wir das Projekt PV-Anlage und Mieterstrom gestartet – und das war genau richtig.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Im Juli 2025 ging die Anlage in Betrieb: 10,8 kWp Leistung, 11 kWh Speicher und Strom für drei Wohneinheiten, die jetzt gemeinsam Teil eines kleinen, aber wirksamen Energiewendeprojekts sind. Die Wärmepumpe soll folgen – 2026, eingebunden ins bestehende System, gespeist vom eigenen Solarstrom.
Für Frau Fugel ist Mieterstrom mehr als nur ein technisches Konzept – es ist eine Haltung. In einer Zeit, in der Klimaschutz und Energiewende allgegenwärtig sind, wollte sie nicht nur darüber reden, sondern selbst etwas tun.
„Mir ist ein ressourcenschonendes Verhalten und Kostensparen sehr wichtig.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Was sie besonders begeistert, ist die neue Transparenz im Alltag. Dank der Messtechnik und der App hat jede Mieteinheit ihren eigenen Verbrauch im Blick – übersichtlich, nachvollziehbar und in Echtzeit.
„Vorteile sehe ich vor allem im Überblick des Stromverbrauchs und der Nutzung der Sonnenenergie, da die Sonne ja quasi kostenlos für uns vom Himmel scheint.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Auch ihre Mieter:innen schätzen diese Klarheit: Sie wissen, wann sie Solarstrom nutzen, und sehen, wie viel sie selbst verbrauchen. Die Grundlage ist damit gelegt – auch für zukünftige Schritte, etwa den Einsatz von E-Autos oder Wärmepumpen, die direkt mit Solarstrom betrieben werden könnten. Finanziell steht für Frau Fugel momentan nicht die Rendite im Vordergrund, sondern die Gewissheit, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
„Die Anschaffung von PV-Anlage, Speicher und Messtechnik war eine Investition – aber eine, die langfristig wirkt.“ – Frau Fugel, Vermieterin
So wird Mieterstrom für sie zu einem Stück gelebter Nachhaltigkeit: sinnvoll, modern und gemeinschaftlich.
Als das Gerüst stand und die ersten Module aufs Dach kamen, wurde aus Planung plötzlich Wirklichkeit. Innerhalb weniger Tage wuchs auf dem Haus ein kleines Solarkraftwerk, das künftig die Mieter:innen mit Strom versorgen sollte.
„Es war spannend zu sehen, wie aus der Idee ein echtes Projekt wurde. Die Zusammenarbeit mit den Monteuren hat gut funktioniert – und in nur wenigen Wochen war alles fertig installiert.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Die Anlage arbeitet nach dem Einzählermodell – einem klar strukturierten Messkonzept, das für kleine Mehrparteienhäuser ideal ist. Ein physischer Summenzähler bündelt alle Stromflüsse, dazu gibt es je einen Unterzähler pro Wohnung und einen Zähler für den Allgemeinstrom. Die Verbrauchsdaten werden über ein wMBus-Gateway automatisch erfasst – ohne komplizierte Technik oder zusätzliche Wartung.
„Dank der Smart-Meter-Technik hat jeder Mieter über die App seinen eigenen Stromverbrauch im Blick. Das schafft Bewusstsein – und zeigt, dass Energie nicht einfach nur aus der Steckdose kommt.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Eine Wandlermessung war nicht nötig, die vorhandene Hausinstallation reichte aus. Der Strompreis bleibt dabei bewusst einfach und transparent gestaltet – ein fairer Tarif, der Stabilität bietet, während die Netzpreise vieler Energieversorger weiter steigen.
Wie bei vielen Projekten lag die Herausforderung nicht in der Technik, sondern im Drumherum. Denn wo Solarmodule in wenigen Tagen montiert sind, brauchen Formalitäten oft deutlich länger. Weil Frau Fugel nicht im Mietshaus wohnt, war die Zählerstruktur zunächst komplizierter als gedacht:
„Eine Schwierigkeit war, dass ich als Vermieterin nicht im Haus wohne. Der Hauptzähler lief zunächst über einen Mieter – das musste erst umgemeldet und getauscht werden.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Auch der Zugang zum WLAN-Router, den das System für die Datenübertragung benötigt, wurde anfangs unterschätzt. Solche Details klingen klein, kosten aber Zeit – und verlängerten die Umsetzung spürbar.
„Das sind oder waren Probleme, die lösbar waren, aber das ganze Projekt deutlich in die Länge zogen.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Trotzdem: Die Zusammenarbeit mit den Monteuren lief reibungslos. Nur die hohe Nachfrage nach Elektrikern führte zu einer Wartezeit von rund vier Wochen, zwischen der Montage der PV-Anlage und dem elektrischen Anschluss. Am Ende stand aber ein Ergebnis, das zählt – eine funktionierende Anlage, saubere Abläufe und zufriedene Beteiligte.
Was bleibt, ist nicht nur eine funktionierende Anlage, sondern ein spürbares Gemeinschaftsgefühl. Alle drei Mieter:innen waren von Beginn an dabei – offen, interessiert und schnell überzeugt vom Konzept.
„Meine Mieter waren sofort begeistert. Einer hat sogar während der Installation immer wieder nachgefragt und sich erklären lassen, wie alles funktioniert.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Diese Offenheit half, auch kleinere Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Etwas Geduld war beim Wechsel der bisherigen Stromanbieter gefragt – nicht jede Kündigung verlief reibungslos, und eine Rückmeldung steht bis heute aus. Doch am Ende fand sich für alles eine Lösung, getragen von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung.
„Das Konzept Mieterstrom habe ich schon mehrfach weiterempfohlen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man Sonnenenergie nutzen – als Beitrag zur Energiewende und als Zeichen für Nachhaltigkeit.“ – Frau Fugel, Vermieterin
So wurde aus einer anfänglichen Idee ein gemeinsames Projekt – eines, das zeigt, wie Mieterstrom Menschen verbindet, Bewusstsein schafft und Verantwortung greifbar macht.
Nach Monaten der Planung, Abstimmung und Umsetzung steht das Projekt nun – und liefert zuverlässig Strom vom eigenen Dach. Doch für Frau Fugel ist das erst der Anfang.
„Ich bin gespannt, ab wann sich die Investitionen amortisieren – und natürlich, wie die erste Mieterstromabrechnung verläuft.“ – Frau Fugel, Vermieterin
Finanziell steht für sie aktuell nicht der kurzfristige Gewinn im Vordergrund, sondern die langfristige Wirkung: mehr Unabhängigkeit, mehr Transparenz, mehr Verantwortung. Ihre Mieter:innen profitieren schon jetzt von günstigem Solarstrom – und sie selbst von dem guten Gefühl, etwas Sinnvolles angestoßen zu haben.
„Ich finde, es ist unsere Aufgabe, wenn man die Möglichkeit hat, Sonnenenergie zu nutzen. Nicht nur als Beitrag zur Energiewende, sondern auch als Zeichen für Nachhaltigkeit.“ – Frau Fugel, Vermieterin
So wird aus einem technischen Projekt eine persönliche Haltung, ein Beispiel dafür, wie private Vermieter:innen heute Schritt für Schritt Teil der Energiewende werden können: mit Überzeugung, Mut und einem klaren Blick auf die Zukunft.
Das Konzept Mieterstrom habe ich schon mehrfach weiterempfohlen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man Sonnenenergie nutzen – als Beitrag zur Energiewende und als Zeichen für Nachhaltigkeit.
Frau Fugel, Vermieterin
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